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RWE Nuclear GmbH

Kernkraftwerk Emsland nach letzter erfolgreicher Revision wieder am Netz

  • Bis zum Jahresende trägt Anlage zur sicheren Stromversorgung bei
  • Etabliertes Hygienekonzept und Testpflicht erfolgreich

Lingen, 25. Mai 2022

Nach rund zweieinhalb Wochen ist die letzte Revision im Kernkraftwerk Emsland heute erfolgreich beendet worden. Der Block ist mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde und nach Abschluss aller Revisionstätigkeiten und wiederkehrenden Prüfungen wieder mit dem Netz synchronisiert worden und produziert nun bis zum Jahresende wieder verlässlich Strom.

„Um den vorhandenen Brennstoff optimal auszunutzen, haben wir bei dieser letzten Revision keine neuen Brennelemente eingesetzt, sondern nur die vorhandenen Brennelemente umgesetzt. Mit dieser Maßnahme und den umfangreichen Prüfungen, Inspektionen und Arbeiten der letzten Wochen können wir unseren Beitrag zur Stromversorgung bis zum Jahresende sicherstellen“, freut sich Kraftwerksleiter Wolfgang Kahlert. Insgesamt wurden über 2.100 Einzelaufträge von der Kraftwerksmannschaft und den rund 750 unterstützenden Mitarbeitern von Partnerfirmen abgearbeitet. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Revision. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen können wir auch in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Revision zurückblicken“, fasst Kahlert zusammen. Die atomrechtliche Aufsichtsbehörde sowie die Sachverständigen des TÜVs begleiten und überwachen die Arbeiten in der Anlage engmaschig. Die Zustimmung für das Wiederanfahren und die -aufnahme der Stromproduktion wurde erteilt.

Neben den durchzuführenden Arbeiten lag erneut der Fokus auf dem Arbeits- und Gesundheitsschutz. „Wir haben unser gut etabliertes und nachweislich erfolgreiches Hygiene- und Gesundheitskonzept der vergangenen Jahre wieder angewendet. Mit dreimal wöchentlichen, beaufsichtigten Corona-Tests, einer FFP2-Maskentragepflicht und dem vermehrten Desinfizieren von häufig frequentierten Bereichen sind wir auch aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit der Revision sehr zufrieden“, resümiert Kahlert. Ebenso ist hervorzuheben, dass es in den zweieinhalb Wochen zu keinem nennenswerten Arbeitsunfall kam.

Während der Prüfungen kam es insgesamt zu drei meldepflichtigen Ereignissen, die allesamt gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) bzw. auf der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) der Stufe O – keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung – zuzuordnen sind. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage lag zu keiner Zeit vor. Sie wurden fristgerecht dem Niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde gemeldet:

  • An einem im Erdreich verlegten Entlüftungsstutzen des mit Flusswasser betriebenen Nebenkühlwassersystems wurde innenseitig eine Wanddickenschwächung festgestellt. Das System ist vierfach redundant vorhanden und dient der Kühlung von Kraftwerkskomponenten. Auswirkungen auf die Anlagensicherheit gab es keine. Der betroffene Entlüftungsstutzen wurde instandgesetzt.
  • Bei Wartungsarbeiten wurden bei einem Stellantrieb bei der Befestigung zwischen Motor und Getriebe anstelle von sechs vorgesehenen nur vier Schrauben vorgefunden. An drei weiteren Stellantrieben wurden nach einer Übertragbarkeitsprüfung die gleiche fehlerhafte Situation erkannt. Stellantriebe dienen dazu, Armaturen in Systemen fernbetätigt zu öffnen bzw. zu schließen. Die fehlenden Schrauben hatten keine Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit der Stellantriebe. Der ordnungsgemäße Zustand wurde wiederhergestellt.
  • Beim Betrieb des Nebenkühlwassersystems wurde in einem Zellenkühlturm festgestellt, dass durch ein abgelöstes Abdeckblech der Ansaugweg des Wassers zu einer Pumpe teilweise eingeschränkt wurde. Nachdem das Blech entfernt wurde, war die Funktion wieder vollständig gegeben. Das Nebenkühlwassersystem kühlt sicherheitstechnisch wichtige Kühlstellen im nuklearen Bereich der Anlage und ist vierfach redundant vorhanden.

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