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RWE Power AG

KVB und RWE loten mögliche Folgenutzung des Standorts Frechen-Wachtberg aus

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  • Brikettproduktion wird Ende nächsten Jahres eingestellt – Raum für neue Arbeitsplätze? 
  • Chance im Strukturwandel: Folgenutzung würde Beschäftigung in Frechen sichern

Essen/Köln, 18. Februar 2021

Könnte auf dem Wachtberg bei Frechen ein Stadtbahndepot mit Werkstatt und Verwaltungs-einheiten errichtet werden? Gibt es Kooperationsmöglichkeiten bei der Instandhaltung von Bahnen? Können Ausbildungsangebote gemeinsam entwickelt und genutzt werden? Die RWE Power AG und die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wollen bis zum Ende des Jahres Möglichkeiten der Zusammenarbeit prüfen. Dazu haben sie jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Ende nächsten Jahres stellt RWE Power die Brikettherstellung ein – eine Folge des Kohleausstiegs. Die im Volksmund „Klütten“ genannten Brennstoffe werden in der Fabrik Frechen-Wachtberg für Industrie- und Privatkunden produziert. Über Bahngleise ist der Standort an das werkseigene Gleisnetz, aber auch an das öffentliche Netz angeschlossen. Gleiches gilt für die Hauptwerkstatt in Frechen-Habbelrath, wo RWE Power unter anderem ihre Schwerlast-Lokomotiven und Kohlewaggons instand hält. Die Auslastung dieses Betriebs geht im Zuge des Kohleausstiegs zurück. 

Bereits unmittelbar nach der Außerbetriebnahme der Brikettierung werden große Teile der Betriebsflächen am Standort Frechen-Wachtberg für Folgenutzungen zur Verfügung stehen. Die KVB muss ihre heutige Werkstatt-Infrastruktur bedarfsorientiert anpassen und modernisieren, auch weil sie in den nächsten Jahren längere Stadtbahnzüge einsetzen will. Besonders am heutigen Standort in Wesseling ist absehbar, dass sich die dafür erforderliche Erweiterung nicht im notwendigen Umfang realisieren lässt. Deshalb sieht sich die KVB auch in der Region nach alternativen Standorten mit entsprechenden Flächen und Gleisanschluss im direkten Umfeld von Köln um.

Für die anstehende Standortentwicklung haben die beiden Partner eine Projektstruktur - als Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit vereinbart. RWE Power wird einen städtebaulichen Rahmenplan mit der Stadt Frechen und der KVB erarbeiten, der Grundlage für eine Bauleitplanung werden könnte. Außerdem erstellt RWE ein Verkehrsgutachten und untersucht den Anschluss des Plangebiets ans kommunale Kanalnetz. Die KVB plant das Layout eines möglichen Depot- und Werkstatt-Standorts, erstellt ein Lärmgutachten und analysiert die Schienenanbindung der betreffenden RWE-Betriebe an ihr eigenes Netz. Ebenso werden Synergien bei der Berufsausbildung junger Menschen ausgelotet.

Stefanie Haaks, Vorsitzende des Vorstands der KVB: „Mit dem zeitnahen Ende der Brikettproduktion  in Frechen eröffnet sich für uns die Option, frei werdende Industrieflächen von RWE Power in die Standortsuche einzubeziehen und die umfassenden Kompetenzen von RWE Power im Bereich der Standortentwicklung zu nutzen. Unsere zusätzlichen Investitionen in moderne Werkstatt-Infrastruktur könnten damit gleichzeitig zur Bewältigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier, zur Entwicklung zur Modellregion für die Mobilität 4.0 sowie zur Sicherung von Beschäftigung beitragen.“ Mit dem Investitionsgesetz Kohleregionen könnten sich passfähige Anknüpfungspunkte für eine Förderung moderner Stadtbahn-Werkstattinfrastruktur bieten, so die KVB-Vorsitzende.

Dr. Lars Kulik, Mitglied des Vorstands der RWE Power AG: „Wir würden uns freuen, die KVB in ihrer weiter zunehmenden Rolle als innovativer Mobilitätsdienstleister der Region Köln zu unterstützen. Die Entwicklung nicht mehr betriebsnotwendiger Standorte ist bei uns seit vielen Jahren geübte Praxis, um den Strukturwandel in der Region zu unterstützen. Die Folgenutzung der bald nicht mehr erforderlichen Betriebsflächen läge im Interesse des Unternehmens, aber auch von Stadt und Region: Wo demnächst hochwertige Arbeitsplätze durch den Kohleausstieg verloren gehen, könnten im Rahmen eines Leuchtturmprojektes ebenso qualitätvolle Arbeitsplätze neu angesiedelt werden.“

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