RWE errichtet am Kraftwerkstandort in Lingen Batteriespeicher mit 400 Megawatt Leistung
29.01.2026

Die Bezirksregierung Arnsberg hat den beantragten Rahmenbetriebsplan für den Bau und Betrieb der Rheinwassertransportleitung zugelassen. Damit kann RWE nun mit dem Bau der rund 45 Kilometer langen Trasse vom Rhein bei Dormagen zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler beginnen. Die Leitung ist eine wesentliche Voraussetzung für die umfassende Rekultivierung und Wiedernutzbarmachung der Tagebaue im Rheinischen Revier. Der Baustart für die Rheinwassertransportleitung erfolgt Anfang März an der ehemaligen Fernbandtrasse („Speedway“) am Tagebau Hambach bei Elsdorf. Die Bauarbeiten für einen Leitungsabschnitt bei Dormagen und für das Verteilbauwerk bei Grevenbroich-Allrath werden bis zum Sommer beginnen.
Baustart und nächste Schritte
In den kommenden Tagen starten bereits die bauvorbereitenden Maßnahmen für die Errichtung von Baustraßen und die Einrichtung der Baustellen unter anderem im Bereich des „Speedways“. Dafür ist stellenweise Grünschnitt erforderlich. Sämtliche Arbeiten erfolgen im Rahmen der erteilten Genehmigung und nach den geltenden Umwelt- und Sicherheitsstandards.
Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied der RWE Power AG: „Der Bau der Rheinwassertransportleitung ist ein wesentlicher Schritt für die abschließende Rekultivierung des Rheinischen Reviers mit neuen Tagebauseen und attraktiven Landschaften. Damit die Befüllung des Tagebaus Hambach ab 2030 beginnen kann, starten wir zeitnah mit den Bauarbeiten – verantwortungsvoll und im engen Austausch mit den Menschen vor Ort.“
Informationen für Bürgerinnen und Bürger
Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern während der Bauarbeiten werden Kontaktmöglichkeiten eingerichtet:
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 800 8833830
Hintergrund: Die Rheinwassertransportleitung
Die Rheinwassertransportleitung ist – als Teil der landesplanerisch abgestimmten Rekultivierungsplanung – ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Rekultivierung im Rheinischen Revier und den Strukturwandel. Sie trägt maßgeblich dazu bei, die zukünftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler mit Rheinwasser zu befüllen, Feuchtgebiete im Naturpark Schwalm-Nette zu sichern und den Grundwasserhaushalt der Region zu stabilisieren. Die Fertigstellung der Rheinwassertransportleitung ist für das Jahr 2030 vorgesehen. Anschließend beginnt die Befüllung des Tagebausees Hambach und ab dem Jahr 2036 die des Tagebausees Garzweiler. Der Tagebausee Inden wird ab 2030 mit Wasser aus der nahen Rur befüllt.
Weiterführende Informationen zur wasserwirtschaftlichen Rekultivierung des Rheinischen Reviers finden Sie hier.
Bilder und Videos für Medienzwecke (Bildrechte: RWE) sind verfügbar in der Mediathek.