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Braunkohlenkraftwerk

Kraftwerk Neurath

Daten, Zahlen, Fakten

Lage des Kraftwerks Stadt Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen
Kraftwerkstyp Braunkohlengroßkraftwerk mit 7 Blöcken
Inbetriebnahme 1972-1976, 2012
Leistung (brutto) 4.465 MW
Leistung (netto) 4.211 MW
Anzahl der Blöcke 3 Blöcke A-C (312 MW)
2 Blöcke D&E (636 MW)
2 Blöcke F&G (BoA, 1.060 MW)

 

Anfangs wurden Briketts produziert

Der Grevenbroicher Stadtteil Neurath hat eine alte Tradition in Sachen Energie: Schließlich wurde das erste Braunkohlenvorkommen des Nordreviers ganz in der Nähe entdeckt. Das war im Jahr 1858. Über Jahrzehnte wurde die Braunkohle im Tagebau gewonnen und in zwei benachbarten Brikettfabriken veredelt. Diese Betriebe haben längst einer hochwertigen Rekultivierung Platz gemacht.

Vergleichsweise junger Standort

Trotz dieser Bergbautradition ist Neurath im Vergleich zu den anderen rheinischen Kraftwerksstandorten vergleichsweise jung: Der erste Kraftwerksblock ging dort 1972 ans Netz. Bis 1976 wurden insgesamt drei 300-Megawatt-Blöcke und zwei Einheiten der 600-MW-Klasse in Betrieb genommen.

Modernstes Kraftwerk seiner Bauart

Die seit 2012 aktiven Einheiten F und G des Standorts sind die leistungsstärksten Braunkohlenkraftwerksblöcke der Welt. Sie sind auch unter dem Projektnamen aus der Bauzeit als BoA 2 & 3 bekannt. Die Abkürzung steht für "Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik". Wie der seit 2003 aktive BoA-Block K in Niederaußem verdanken sie ihren Rekord-Wirkungsgrad von mehr als 43 Prozent unter anderem neuen Werkstoffen und zahlreichen Verbesserungen auf dem ganzen Weg von der Kohleaufbereitung bis zur Rauchgasreinigung.

Stromerzeugung rund um die Uhr

Wie alle anderen großen Braunkohlenkraftwerke arbeitet auch das Kraftwerk Neurath in der Grundlast. Es nutzt die Braunkohle aus den Tagebauen Garzweiler und Hambach rund um die Uhr und arbeitet mit meist gleich bleibender Leistung zur Stromerzeugung für den Grundbedarf von Haushalten und Industrie. Andererseits ist seine Technik hochflexibel. So kann es seine Leistung sehr kurzfristig hoch- und herunterfahren und dem Angebot der Erneuerbaren Energien anpassen. Die haben gesetzlich Vorfahrt im Stromnetz, unterliegen aber von Natur aus wetterbedingten und tageszeitlichen Schwankungen.

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