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Elbehafen LNG

Liegeplatz und Entladestandort für FSRU-Charterschiff

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Stärkung einer unabhängigen Energieversorgung

Einfuhr von LNG nach Deutschland

Deutschland arbeitet hart daran, seine Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern. FSRUs oder "Floating Storage and Regasification Units" sind schwimmende LNG-Terminals, die eine schnelle Lösung für den Import großer Mengen verflüssigten Erdgases (LNG) nach Deutschland darstellen, um einen direkten Zugang zum LNG-Markt zu ermöglichen.

Im Auftrag und im Namen der deutschen Regierung hat RWE zwei solcher FSRUs gechartert. Eine dieser FSRUs wird nun in Brunsbüttel stationiert.

FSRU Schiff Grace – Höegh LNG
FSRU Schiff Grace – Höegh LNG

Informationen zu FSRU LNG-Terminals | RWE
Informationen zu FSRU LNG-Terminals | RWE

Jedes der 300 Meter langen Schiffe ist in der Lage, in einem Entladevorgang jeweils bis zu 170.000 Kubikmeter LNG von Tankern aufzunehmen, an Bord in den gasförmigen Aggregatzustand zu überführen und anschließend ins Gasnetz einzuspeisen.

FSRUs liegen in der Regel dauerhaft an einer Anlegestelle und lagern LNG bei einer Temperatur von -161 °C in kryogenen Lagertanks. Die kalte Temperatur hält die LNG-Ladung in ihrem flüssigen Zustand, bis sie für das Gasnetz benötigt und an Bord regasifiziert wird.


Brunsbüttel ist ein idealer Standort für ein FSRU-Terminal

Das Projekt Elbehafen LNG übernimmt den Bau und Betrieb einer hochmodernen Anlagestelle, die die erforderliche landseitige Infrastruktur der FSRU in Brunsbüttel ermöglicht und westlich des bestehenden Elbehafens entsteht. Hiermit soll die Einfuhr und Verdampfung von LNG in Deutschland bis Winter 2022/23 ermöglicht werden.

Neben der Errichtung eines neuen Jettys umfasst das Projekt auch die Errichtung einer eigenen Infrastruktur für die sicherere Entladung von Gas sowie ein integriertes Konzept zur Nutzung industrieller Abwärme.

RWE Infografik - Schwimmendes LNG-Terminal

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Dies spart Emissionen im Verdampfungsprozesses des LNG. Benötigt werden Gas-Entladearme sowie Anschlüsse an die Erdgas- und Warmwasserleitungen. Die FSRU-Plattform soll bereits im Winter 2022/23 ihre Arbeit aufnehmen. Den technischen Betrieb des Schiffes verantwortet Höegh LNG – der Eigentümer des Schiffes.

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Unsere Projekt- und Kooperationspartner

Elbehafen LNG wird als Projekt-Joint-Venture-Gesellschaft gegründet. Neben dem Hauptinvestor RWE sind Höegh LNG und Marine Service als Partner bestätigt. Die FSRU wird ihre Arbeit im Brunsbütteler Elbehafen aufnehmen, dessen Eigentümer und Betreiber die Brunsbüttel Ports GmbH ist.

Zur Partner-Website

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Regierung will Genehmigung für LNG-Projekte beschleunigen

Schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren sind die Voraussetzung für ein Gelingen der geplanten Projektvorhaben rund um den Import von LNG. Für das Projekt Elbehafen LNG liegt die Anweisung vor, einen vorzeitigen Baubeginn zuzulassen. Die wichtigste Genehmigungserfordernis stellt die Planfeststellung für den Gewässerausbau dar.

Weitere behördliche Entscheidungen in Form einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung erwartet RWE für das FSRU inklusive der Errichtung der erforderlichen Infrastruktur und der Zuwegungen auf dem Hafengelände. Für das zur Regasifizierung verwendete Elbwasser ist zudem eine wasserrechtliche Erlaubnis notwendig. 


Import von LNG erzeugt verhältnismäßig geringe Emissionen

Floating Storage and Regasification Units gehören dank ihrer automatisierten Sicherheitssysteme zu den modernsten und risikoärmsten Schiffen der Welt. Angetrieben werden sie in der Regel mit dem an Bord transportierten LNG.

Daher stoßen sie weniger CO2, NOx, SOx und Feinstaub-Emissionen aus als die meisten anderen Schiffstypen, die schwere Erdölkraftstoffe verbrennen. Ein LNG-Schiff führt nur geringe Mengen an Nicht-LNG-Kraftstoffen für den Betrieb von Nicht-Antriebssystemen mit sich.

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Elbehafen LNG

Das Projektteam freut sich auf Ihre Anregungen und Anmerkungen

 

Unsere Ansprechpartner für das Projekt Elbehafen LNG von RWE stehen Ihnen über das Kontaktformular gerne zur Verfügung.

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Bildquelle Header-Bild & "Grace": Höegh LNG