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RWE-Anleihen und Kreditrating

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Finanz- und Vermögenslage

Die Verantwortung für die Konzernfinanzierung ist bei der RWE AG gebündelt. Als Konzernmutter obliegt es ihr, Mittel bei Banken oder an den Finanzmärkten zu beschaffen. Tochtergesellschaften nehmen nur in Einzelfällen Fremdkapital direkt auf, etwa dann, wenn die Nutzung lokaler Kredit- und Kapitalmärkte wirtschaftlich vorteilhaft ist. Die RWE AG wird außerdem koordinierend tätig, wenn Konzerngesellschaften Haftungsverhältnisse eingehen. Unsere Finanzrisiken können wir so zentral steuern und überwachen; außerdem stärken wir unsere Verhandlungsposition gegenüber Kreditinstituten, Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden.

Instrumente für die Aufnahme von Fremdkapital

Wir decken unseren Finanzbedarf zum großen Teil durch Einnahmen aus dem operativen Geschäft. Darüber hinaus verfügen wir über eine breite Palette von Instrumenten zur Beschaffung von Fremdmitteln:

Unser Debt-Issuance-Programm (DIP) bietet uns Spielraum für die langfristige Fremdfinanzierung am Kapitalmarkt. Mit unserem aktuellen DIP können wir Anleihen mit einem Nominalwert von bis zu 10 Mrd. € begeben. Mit der Emission von drei grünen Anleihen haben wir diese Finanzierungsoption 2021 erstmals seit sechs Jahren wieder genutzt.

Für die kurzfristige Refinanzierung steht uns ein Commercial-Paper-Programm zur Verfügung, das 2021 aktualisiert wurde. Es erlaubt uns, Mittel im Gegenwert von 5 Mrd. € am Geldmarkt zu beschaffen. Im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres haben wir diesen Rahmen zu einem großen Teil ausgeschöpft: Zeitweise standen Commercial Paper mit einem Gesamtwert von bis zu 3 Mrd. € aus.

Für die Liquiditätssicherung können wir auf eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 5 Mrd. € zurückgreifen, die uns von einem Konsortium aus 27 internationalen Banken gewährt wird. Sie besteht aus zwei Tranchen: eine in Höhe von 2 Mrd. €, deren Laufzeit im April 2022 endet, und eine in Höhe von 3 Mrd. €, die uns bis April 2026 zur Verfügung steht. Die Konditionen der zweiten Tranche sind im vergangenen Jahr auf unsere Initiative hin um Nachhaltigkeitskriterien ergänzt worden. Sie hängen nun u. a. davon ab, wie sich die folgenden drei Kennzahlen entwickeln: der Anteil der erneuerbaren Energien am RWE-Erzeugungsportfolio, die CO2-Intensität unserer Anlagen und der Prozentsatz der Investi¬tionen, die gemäß der EU-Taxonomie-Verordnung als nachhaltig einzustufen sind. Für alle drei Kriterien haben wir Ziele festgelegt. Sollten wir die Vorgaben nicht erreichen, müssen wir höhere Zinsen und Bereitstellungsgebühren entrichten. Die Mehrausgaben würden zur Hälfte gemeinnützigen Organisationen zufließen. Mit der Gestaltung der Kreditlinie bekräftigen wir die Verbindlichkeit unserer Emissionsminderungsstrategie. 


Kreditrating

Zu welchen Konditionen wir uns Fremdkapital beschaffen können, hängt maßgeblich davon ab, wie unabhängige Rating¬agenturen unsere Bonität beurteilen. Moody’s und Fitch nehmen solche Einschätzungen in unserem Auftrag vor. Im vergangenen Jahr haben beide Häuser ihre Bonitätsnoten für RWE um jeweils eine Stufe angehoben. Sie bewerten unsere langfristige Kreditwürdigkeit jetzt mit Baa2 (Moody’s) und BBB+ (Fitch) – jeweils bei stabilem Ausblick. Die Einstufungen liegen im Bereich Investment Grade. Auch die Ratings für unsere Hybridanleihen und kurzfristigen Finanzschulden fallen nun um eine Note besser aus. Moody’s und Fitch begründen die Ratinganhebung mit der Transformation von RWE zu einem führenden Unternehmen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Dieses Geschäft zeichnet sich durch attraktive und vergleichsweise stabile Erträge aus.

RWE-Ratings auf Investment Grade-Niveau

Moody's Fitch
Langfristige Finanzschulden Baa2 BBB+
Ausblick stabil stabil
Nachrangige Anleihe (Hybridanleihe) Ba1 BBB-
Kurzfristige Finanzschulden P-2 F1
Aktuelle Veröffentlichung PDF PDF
Stand Juli 2022

RWE hat am 15. Februar 2018 ihr Rating durch die Agentur Standard & Poor’s beendet. 
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