RWE Offshore Wind GmbH

Nordseecluster B: RWE erhält Genehmigungen für Offshore-Windpark in der deutschen Nordsee

Ein Offshore-Baukran hebt einen großen Windkraftturm bei Sonnenuntergang, neben einem großen Arbeitsschiff mit vier Pfeilern im Meer.
  • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erteilt Plangenehmigungen für zweite Ausbaustufe des insgesamt 1,6 Gigawatt großen Nordseeclusters
  • Nordseecluster A mit 660 Megawatt Kapazität bereits in Bau; vollständige Inbetriebnahme soll Anfang 2027 erfolgen
  • Nordseecluster B soll ab Anfang 2029 weitere 900 Megawatt Kapazität beisteuern
  • Insgesamt rund 6,5 Terawattstunden Strom soll das Nordseecluster jährlich erzeugen und so insbesondere zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen

Essen, 27. März 2026

RWE erhält grünes Licht für einen weiteren Offshore-Windpark in der deutschen Nordsee: Ende März erteilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Plangenehmigungen für das Nordseecluster B (bestehend aus NC 3 und NC 4). Damit kann RWE nun die zweite Ausbaustufe ihres insgesamt 1,6 Gigawatt großen Nordseeclusters umsetzen.

Tobias Keitel, Chief Technology Officer RWE Offshore Wind: „Mit den Genehmigungen durch das BSH für das Nordseecluster B stehen nun die Ampeln auf Grün und wir können im kommenden Jahr mit der Errichtung auf See beginnen. Bereits heute haben wir sechs Windparks vor den deutschen Küsten in unserem Portfolio. Mit dem Nordseecluster treiben wir den Ausbau der Offshore-Windenergie weiter voran. Das ist ein gutes Signal für die Energiewende in Deutschland und für RWE.“

Das Nordseecluster entsteht 46 Kilometer nördlich der Insel Borkum beziehungsweise rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist. Die erste Ausbaustufe mit einer Gesamtleistung von 660 Megawatt (MW) ist bereits in Bau. Alle Fundamente sind bereits installiert und im Sommer soll mit der Errichtung der insgesamt 44 Windkraftanlagen begonnen werden. Anfang 2027 wird das Nordseecluster A vollständig am Netz sein.

Mit der jetzt genehmigten zweiten Ausbaustufe – dem Nordseecluster B – werden weitere 900 MW Kapazität hinzukommen. Die Fertigung einiger Komponenten ist bereits angelaufen. Die Installation der Fundamente soll im kommenden Jahr beginnen, die Errichtung der 60 Turbinen folgt in 2028. Das Nordseecluster B soll Anfang 2029 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

Zusammen werden die Windparks des Nordseeclusters jedes Jahr rund 6,5 Terawattstunden Strom klimafreundlich erzeugen. Diesen will RWE nutzen, um mit maßgeschneiderten Energielösungen ihre industriellen Kunden auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu unterstützen. Dazu zählen in zunehmendem Umfang auch Technologieunternehmen, wie Amazon, mit denen RWE kürzlich einen Stromabnahmevertrag für 110 MW aus dem Nordseecluster B unterzeichnet hat.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (51 %) und Norges Bank Investment Management (49 %). RWE verantwortet den Bau und anschließenden Betrieb des Nordseeclusters.

RWE ist weltweit führend im Bereich der Offshore-Windenergie

Weltweit ist RWE einer der führenden Akteure im Bereich Offshore-Wind und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, dem Bau und dem effizienten Betrieb von Offshore-Windparks. Neben dem Nordseecluster setzt das Unternehmen derzeit drei weitere große Offshore-Windprojekte um: Sofia in Großbritannien (1,4 GW), Thor gemeinsam mit Norges Bank Investment Management in Dänemark (1,1 GW) und OranjeWind gemeinsam mit TotalEnergies in den Niederlanden (795 MW).

Weiterführende Informationen zum Offshore-Windprojekt Nordseecluster finden Sie hier.

Bilder für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek. (Bildnachweis: RWE / Fotograf: Matthias Ibeler)

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