Als Kommune können Sie aktiv zum Ausbau erneuerbarer Energien beitragen, indem Sie geeignete Flächen für Onshore-Windparks oder Solarparks (Freiflächen-Photovoltaik) nutzen. So stärken Sie nicht nur den Klimaschutz durch regenerative Energie, sondern profitieren auch direkt: Zusätzliche Einnahmen und Wertschöpfung vor Ort sind nur einige Vorteile für Ihre Gemeinde und Ihre Bürgerinnen und Bürger. Nutzen Sie die Chance, die Energiewende aktiv mitzugestalten und gleichzeitig Ihre Gemeinde wirtschaftlich zu stärken.
Erneuerbaren Energien als lokale Energieversorgung
Aus der Region für die Region
Gemeinsam mit Kommunen für die Energieversorgung der Zukunft

RWE als Betreiber ebnet Ihren Weg zur Energieversorgung der Zukunft. Denn mit uns setzen Sie auf einen erfahrenen Partner für Erneuerbare-Energien-Projekte in Deutschland. Wir bringen langjährige Expertise bei Windpark- und Solarpark-Projekten, eine starke personelle und logistische Infrastruktur sowie ein etabliertes Netzwerk zu relevanten Stakeholdern mit. So begleiten wir Kommunen verlässlich – von der ersten Flächenprüfung bis zur Umsetzung, dem Betrieb sowie dem späteren Repowering oder dem Rückbau.
Fläche unverbindlich prüfen lassenVorteile der Zusammenarbeit mit RWE
Gemeinsam in die Zukunft investieren
In unserem Heimatmarkt Deutschland realisieren wir seit Jahren lokale Projekte gemeinsam mit Partnerkommunen. Städte wie Bedburg, Jüchen oder Bartelsdorf profitieren bereits von attraktiven Projekten im Bereich Windenergie und Freiflächen-PV.
Wir bieten verschiedene Beteiligungsmodelle für Kommunen und sind offen für neue Konzepte. Auf Wunsch beziehen wir auch Ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Prozess ein – denn Akzeptanz entsteht vor allem durch Transparenz und Teilhabe.
Die regionale Wertschöpfung steht dabei im Mittelpunkt: Ein Windpark oder Solarpark ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Gemeinde.
Auch ohne direkte Beteiligung profitieren Kommunen von modernen Energieprojekten im Umfeld – beispielsweise durch zusätzliche Einnahmen, Infrastrukturimpulse und eine stärkere Standortattraktivität.
Erneuerbare Erzeugungsanlagen sichern Finanzkraft der Kommunen
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht seit 2021 eine direkte finanzielle Beteiligung von Kommunen an Windenergieanlagen und Freiflächen-Photovoltaikanlagen.
Betreiber dürfen betroffenen Gemeinden bis zu 0,2 Cent pro tatsächlich eingespeister Kilowattstunde Strom anbieten:
- Windenergie: Das Angebot kann an Gemeinden, deren Gebiet ganz oder teilweise innerhalb eines Radius von 2,5 Kilometern um die Turmmitte liegt, gemacht werden.
- Freiflächen-Photovoltaik: Die Zahlung geht an die Gemeinde, auf deren Fläche die Anlage entsteht.
- Sind mehrere Gemeinden betroffen, wird die Gesamtzahlung anteilig nach Flächenanteil verteilt.
Die Verwendung der Mittel ist den Gemeinden freigestellt – etwa für Bildung, Infrastruktur, Klimaschutz oder soziale Projekte.
RWE Zahlungen an Standortkommunen
Seit Einführung der EEG-Regelung hat RWE bereits 2,4 Mio. € an Standortkommunen von Windenergie- und Photovoltaikanlagen gezahlt.
Einblicke in realisierte Projekte mit
akzeptanzfördernden Beteiligungsmöglichkeiten (Beispiele)
Bürgerwindpark Bartelsdorf 2
3 Windenergieanlagen + 2 Bürgerwindanlagen
Kommunale Abgabe § 6 EEG |
2 Bürgerwindanlagen |
Im neuen Windpark Bartelsdorf 2 im Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen wurde der bestehende Windpark Bartelsdorf, der zwischen Hamburg und Bremen liegt, um fünf Nordex-Anlagen auf insgesamt 21 Turbinen erweitert. Die Gesamtleistung steigt um 28,5 Megawatt (MW) auf insgesamt 60,5 MW, womit der gesamte Windpark genug Öko-Strom erzeugen kann, um den Bedarf von über 38.000 Haushalten zu decken.
Wie auch an anderen Standorten setzt RWE bei der Erweiterung des Windparks Bartelsdorf auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Zwei der neu zu errichtenden Anlagen werden von der Bürgergesellschaft Heidland Wind GmbH & Co. KG, die anderen drei von RWE betrieben.
Windpark Bedburg und Windpark Königshovener Höhe
2022: 5 Windenergieanlagen, 49 % Stadt Bedburg und 2016: 12 Windenergieanlagen, 49 % Stadt Bedburg
Kommunale Abgabe § 6 EEG |
49 % Beteiligung der Stadt Bedburg |
Im Oktober 2022 haben die Stadt Bedburg und RWE einen weiteren Windpark mit einer Kapazität von 28,5 Megawatt (MW) erfolgreich ans Netz angeschlossen. Die fünf Windenergieanlagen des 30 Millionen Euro teuren Projekts „Bedburg A 44n” können genug grünen Strom erzeugen, um den jährlichen Bedarf von 28.000 Haushalten zu decken – mehr als die Bürger und Betriebe der Stadt verbrauchen. Die Turbinen ergänzen den bestehenden Windpark Königshovener Höhe der beiden Partner mit 21 Anlagen und steigern die elektrische Leistung um fast 30 Prozent. Insgesamt betreibt RWE mit der Stadt Bedburg Anlagen mit einer Gesamtleistung von 95 MW auf dem Stadtgebiet. Vier der neuen Windenergieanlagen speisen ihren Strom ins öffentliche Versorgungsnetz ein. Die fünfte Turbine wird die moderne Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster versorgen, die aktuell gebaut wird. Ein Teil des Stroms der fünften Windenergieanlage versorgt diese Siedlung quasi per Direktlieferung, unter Einbeziehung eines Energiespeichers. Der Rest fließt ins Netz der allgemeinen Versorgung. Wie auch am Windpark Königshovener Höhe sind die Stadt Bedburg mit 49 und RWE mit 51 Prozent am Windpark beteiligt. Damit das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger bezüglich der regenerativen Energien im Bedburger Stadtgebiet weiter geschärft werden kann, haben RWE und die Verwaltung eine Darstellung von Produktionsdaten der 21 bestehenden Windenergieanlagen der Königshovener Höhe und der fünf neuen Windkraftanlagen der Erweiterung Bedburg A 44n auf der städtischen Internetseite geplant und umgesetzt.
Auf www.bedburg.de (Anliegen A-Z – Klimaschutzmanagement) können sechs Energiekennwerte abgerufen werden, die alle fünf Minuten aktualisiert werden. Die Kennzahlen umfassen die durchschnittliche Leistung bzw. Produktion des Windparks in den letzten zehn Minuten (MW), die durchschnittliche Windgeschwindigkeit (m/s), die aktuelle Stromproduktion seit Beginn des aktuellen Kalenderjahres (MWh), Gesamtstromproduktion (MWh), die eingesparten CO2-Emissionen seit Beginn des aktuellen Kalenderjahres (t) und die eingesparten CO2-Emissionen seit der Aufstellung.
Solarpark Schönau
20 MWp
Kommunale Abgabe § 6 EEG |
Gesichertes Anlageprodukt |
Mit dem Baubeginn im Mai 2024 legt RWE den Grundstein für den Solarpark Schönau. Für RWE ist es die erste eigene Photovoltaik-Freiflächenanlage in Sachsen. Zunächst werden die benötigten Zuwegungen erstellt, gefolgt von der gesamten Baustelleneinrichtung. Anschließend beginnt der Aufbau des Solarparks. Die PV-Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 20 MWp (16 MWac) wird nach ihrer Inbetriebnahme etwa 6.700 Haushalte mit Grünstrom versorgen. Die geplante Betriebszeit beträgt bis zu 35 Jahren, mindestens jedoch 20 Jahre. RWE plant jeden Solarpark individuell unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten. Für die Solaranlage Schönau erhält die Stadt Wildenfels den RWE-Klimabonus. Für jede produzierte Stunde zahlt RWE freiwillig 0,2 Cent an die Stadt, was zusätzliche Einnahmen von rund 42.000 Euro bedeutet. Der durch die EEG-Novelle ermöglichte Bonus soll die lokale Akzeptanz der Energiewende erhöhen und könnte etwa Kitas, Schulen oder Feuerwehren zu Gute kommen. Auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wildenfels erhalten die Möglichkeit, von dem Solarprojekt zu profitieren. RWE macht es sich zur Aufgabe, die Solaranlage Schönau nachhaltig und naturnah zu planen und zu betreiben. Die Nutzung der Fläche verbindet Klimaschutz, Naturschutz und Grünstromgewinnung miteinander. PV-Anlagen von RWE entsprechen hohen Umweltstandards sowie den Maßstäben der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie für mehr Biodiversität.
Bürgerwindpark Süderdeich
Stiftung Kinder des Windes
Kommunale Abgabe § 6 EEG |
Unterstützung der örtlichen Stiftung |
Im südwestlichen Gemeindegebiet der Gemeinde Süderdeich wird seit 1993 ein Windpark betrieben. Betreiber sind das Gemeinschaftsunternehmen Green Gecco, ein Zusammenschluss aus 29 Stadtwerken und regionalen Versorgern mit RWE sowie der Flächeneingentümer. Im Jahre 2011 wurde dieser Windpark „repowert“, das bedeutet acht Altanlagen wurden entfernt und sieben neue, leistungsfähigere Windenergieanlagen an diesem Standort errichtet. Über die normale Wertschöpfung hinaus (Erträge, Gewerbesteuer für Standortgemeinde, wirtschaftliche Impulse für Firmen und Arbeitsplätze, Kaufkraftzuwachs usw.) wollten die Betreiber des Windparks zusätzlich etwas für die Allgemeinwohl in der Region beitragen. Hierfür wurde eine gemeinnützige Stiftung, die „Kinder des Windes” Wesselburen und Umland, gegründet.
Der Bürgerwindpark Süderdeich unterstützt die gemeinnützige Stiftung Kinder des Windes. Ein Hauptanliegen der Stiftung ist die Förderung der Bildungsregion Wesselburen, vom Kindergarten über die Schule bis hin zu den Vereinen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Stiftung fördert die Jugend, die Bildung, die Erziehung und die Altenhilfe in den Gemeinden des ehemaligen Amtes Kirchspiels Landgemeinde Wesselburen und der Stadt Wesselburen.
Die Stiftung wurde von den Betreibern des Windparks mit einem Grundstockvermögen in Höhe von 100.000,00 EUR ausgestattet Diese Summe wird verteilt über die kommenden 20 Jahre für Anschaffungen und Projekte verwendet. Darüber hinaus werden weitere Mittel aus den erhofften Erträgen des Windparkbetriebs für die Verwirklichung des Stiftungszwecks zur Verfügung gestellt werden. Spenden aus der Bevölkerung sollen den finanziellen Rahmen für besondere Projekte sichern.
Das Erneuerbaren-Team von RWE in Ihrer Region
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