- „Fraunhofer ISE Kurzstudie: Batteriegroßspeicher an ehemaligen Kraftwerksstandorten sinnvoll“, Fraunhofer ISE (2022)
- “Harvesting the Sun for Power and Produce – Agrophotovoltaics Increases the Land Use Efficiency by over 60 Percent”, Fraunhofer ISE (2017)
- „Leipzig-Bitterfelder-Bergbaulandschaft“, Bundesamt für Naturschutz (Website)
- „Rotorblattaufbereitung und Recycling von Faserverbundwerkstoffen“, Umweltbundesamt (2022)
- „Aufwändig, aber lösbar: Forschungsprojekte zum Recycling von Rotorblättern am Fraunhofer IWES“, Fraunhofer IWES (2025)
Wenn riesige Schaufelradbagger demontiert, Kraftwerke geschlossen und Windräder zurückgebaut werden, bleiben unbrauchbare Flächen und Sondermüll zurück – so argumentieren Kritiker. Nach dem Abbau von Kohle und der Verstromung von Gas oder anderen fossilen Rohstoffen sei keine sinnvolle Nutzung der teils gewaltigen Einrichtungen mehr möglich. Und auch die Erneuerbaren würden ihr Nachhaltigkeitsversprechen nicht halten, weil ausrangierte Windräder und Solarmodule als Sondermüll enden. Doch entspricht dieses Bild tatsächlich der Realität?
Viele Beispiele zeigen: Dieses Bild ist zu kurz gegriffen – und in vielen Fällen schlicht falsch. Denn neue Nutzungskonzepte, technologische Entwicklungen und ein wachsender Fokus auf die Kreislaufwirtschaft sorgen dafür, dass Energieflächen auch nach dem Rückbau weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Transformation leisten.


