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Lerne unseren neuen Kollegen Farzin im Thor-Projekt in Dänemark kennen, der über seine ersten Monate bei RWE berichtet.

“Ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt, aber eine, die ich sehr genossen habe.“

Farzin aus dem Thor-Projekt in Dänemark, RWE Renewables

Erzähl uns ein wenig über deinen Hintergrund

Ich bin als Sohn iranischer Eltern in England aufgewachsen und habe an der University of Southampton Bauingenieurswesen und Architektur studiert. Danach habe ich meine erste Stelle als Bauingenieur im Ingenieursbüro Ramboll in London angetreten. Nach zwei Jahren bin ich mit Ramboll nach Kopenhagen gezogen, um dort an sowohl Wind- als auch Öl- und Gas Offshore-Projekten zu arbeiten. Währenddessen war ich auch für eine kurze Zeit in Oslo. Nach neun Jahren bei Ramboll wechselte ich als Engineering Manager für Offshore-Windfundamente zu Orsted. Meine hier gewonnenen Erfahrungen kann ich jetzt ab September bei meiner Arbeit als Engineering Manager bei RWE im Offshore-Windpark Thor in Kopenhagen einbringen.


Wie bist Du zum ersten Mal mit RWE in Berührung gekommen?

Um Weihnachten 2021 wurde bekannt gegeben, dass RWE die Ausschreibung für Thor in Dänemark gewonnen hatte. Da war mein Interesse das erste Mal geweckt. Ein paar Monate später sah ich die ersten Stellenausschreibungen speziell für das Thor-Projekt und bin direkt mit dem Recruiter in Kontakt getreten.


Was hat dich an RWE gereizt?

Ich habe immer wieder gehört und gelesen, dass RWE Offshore-Projekte in Europa und den USA gewonnen hat, und das vermittelte mir den Eindruck eines ehrgeizigen Offshore-Windentwicklers mit einer gesunden Pipeline an Projekten. Außerdem habe ich vorher bereits eng mit einigen Kollegen zusammengearbeitet, die jetzt für RWE tätig sind, und sie haben sich sehr positiv über RWE als Arbeitgeber geäußert. Daher wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.


Farzin, wie waren Deine ersten Wochen im #TeamRWE?

Um ehrlich zu sein, ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt – aber eine, die ich sehr genossen habe. Unser Büro in Kopenhagen wurde ja erst wenige Wochen vorher eröffnet und so herrschte eine gewisse Start-up-Atmosphäre. Ich konnte direkt viele Kolleg:innen kennenlernen und es fühlte sich wie ein Umzug in ein neues Zuhause mit meiner neuen Arbeitsfamilie an. Darüber hinaus habe ich meine Kolleg:innen im Büro in Malmö und das Thor-Projektteam in Hamburg besucht. Abgerundet wurden die ersten Wochen durch einen Besuch im Offshore Windpark Rødsand 2, wo wir später am Abend auch ein Sommerfest feierten. Ich habe es geschafft, recht schnell mit vielen Menschen in der Organisation in Kontakt zu kommen und ein Netzwerk aufzubauen. Alle waren so herzlich und aufgeschlossen, was mir wirklich geholfen hat, mich zu entwickeln und in das Unternehmen hineinzuwachsen.


RWE Offshore Wind wächst stetig und kürzlich haben wir von dem neuen Onboarding-Prozess gehört. Wie hast Du Deine inhaltliche Einarbeitung erlebt?

Sehr strukturiert und zwar so, dass er schon vor meinem ersten Arbeitstag begann und sich über den ersten Monat erstreckte. In den ersten Wochen ging es weniger um mein konkretes Projekt, sondern um das Unternehmen als Ganzes – welche Systeme nutzen wir, wie möchten wir Zusammenarbeit leben. So konnte ich in aller Ruhe einen Teil der Projekthintergründe aufsaugen, bevor ich mich intensiver mit meiner Rolle und meinen Aufgaben befassen konnte.


Was genau macht ein Engineering Manager? Gibt es irgendetwas Bestimmtes, auf dessen Entwicklung oder Start du dich freust?

Als Engineering Manager für das Thor-Projekt, das bereits 2023 mit einigen Bauaktivitäten beginnen wird, ist es meine Aufgabe, die technischen und baulichen Aktivitäten über alle Projektdisziplinen hinweg zu koordinieren und zu steuern. In der jetzigen Phase bedeutet es, dass wir die wichtigsten technischen Risiken und Chancen aufzeigen und die gesamte Organisation um Unterstützung bei der Bewältigung dieser Risiken bitten, um die Auswirkungen auf die Projektkosten, die Qualität und den Zeitplan zu reduzieren. Ich freue mich sehr darauf, zu sehen, wie das Projekt reift, wenn die Entwürfe auf dem Papier umgesetzt und die verschiedenen Komponenten gefertigt und installiert werden. Und als Bonus befindet sich der Windpark in meinem Heimatland, so dass ich hoffentlich die Gelegenheit haben werde, ihn zu besuchen und zu sehen, wie er sich während des Baus entwickelt.


Was ist Dein erster Eindruck von der Kultur im #TeamRWE und wie ermöglicht sie Dir, jeden Tag Dein Bestes zu geben?

Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich mit einer eher prozess- und regelungsorientierten Kultur gerechnet. Die gibt es zwar, aber ich empfinde sie nicht als so starr. Mein Eindruck ist der, dass wir natürlich ein sehr schnell wachsendes Unternehmen sind und dass Möglichkeiten zur kontinuierlichen Verbesserung geboten werden, um unsere Arbeitsweise zu optimieren. Die Menschen um mich herum scheinen sehr offen dafür zu sein zu lernen und sich an ein sich ständig veränderndes, aber auf Verbesserungen ausgerichtetes Umfeld anzupassen. Das macht es natürlich für Neulinge wie mich sehr einfach, sich zurechtzufinden. Und grundsätzlich bestärkt es mich darin, dass wir gemeinsam daran arbeiten, für die aktuellen und kommenden Marktbedingungen stets bestens gerüstet zu sein.


Was ist dein bester Tipp für Jobsuchende, die neugierig auf RWE sind?

Schau dich regelmäßig nach Möglichkeiten und Stellenangeboten auf dem LinkedIn Kanal von RWE und den Karriereseiten auf rwe.com um, du brauchst allerdings auch etwas Geduld. Wenn du nicht direkt eine Antwort erhältst, solltest du das nicht als negatives Zeichen werten. Der Einstellungsprozess ist gründlich und ich habe den Eindruck, dass sich das Unternehmen Zeit nimmt, um den/die richtige*n Kandidat*in für jede ausgeschriebene Stelle zu finden.

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