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Sina – Trainee Energy Transformation bei RWE

„Das Traineeprogramm ist kein eng geschnürtes Korsett, sondern eröffnet Freiräume zur persönlichen Entfaltung“

Sina – Trainee Energy Transformation bei RWE

Meine Entscheidung für RWE

Nachdem ich mein Masterstudium im Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund beendet hatte, wollte ich nun unbedingt neue, spannende Bereiche kennenlernen und vor allem erst einmal Berufserfahrung sammeln. Ein Traineeprogramm bei einem so großen Konzern wie RWE war für mich dafür der perfekte Weg – denn so hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Stationen zu durchlaufen und in die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche reinzuschnuppern. Zwar interessierte ich mich auch für Traineeprogramme bei anderen namhaften großen Unternehmen, doch nicht nur die Aussicht, bei RWE die Gestaltung der grünen Technologien voranbringen und selbst etwas bewirken zu können, begeisterte mich. Bei RWE werden keine „fertigen“ Kandidaten gesucht, sondern viel mehr Wert auf das Entwicklungspotenzial und den Spaß an der Arbeit gelegt, was mich schlussendlich überzeugt und in meiner Entscheidung bestärkt hat!


Meine Zeit als Trainee bei RWE

Am 01. Juni durfte ich meinen ersten Arbeitstag als Trainee bei RWE Technology im Process Engineering antreten. Hier habe ich die ersten Monate als Trainee verbracht und meine Kollegen bei den verschiedensten kleinen, wie auch großen Projekten unterstützt. Aus dieser Zeit konnte ich bereits sehr viel mitnehmen und habe interessante Einblicke in eine Vielzahl von Technologien, Projektphasen und Aufgaben erhalten. Aber auch fachfremde Projekte durfte ich begleiten. So wurde ich durch meinen damaligen Vorgesetzten mit Projektmanagementaufgaben für die Gestaltung der Empfangshalle des neu gebauten Gebäudes D am RWE-Campus betraut. Die Herausforderung für mich lag dabei hauptsächlich in der Koordination der unterschiedlichsten Gewerke, die für den Innenausbau beauftragt wurden. Um die reibungslose Durchführung aller Arbeiten zu gewährleisten, war ich insgesamt 3 Monate lang täglich vor Ort und konnte dann schlussendlich nach 6 Monaten die endgültige Abnahme meines Projekts durchführen. Das Besondere am Traineeprogramm bei RWE ist, dass man die Möglichkeit erhält, konzernübergreifende Stationen zu absolvieren.

So habe ich nach diesem Bau-Projekt in der Forschung & Entwicklung bei der RWE Power mitgearbeitet und vor allem bei der Planung der Pilotanlage zur Torrefizierung, also der Röstung von Restmüll in Niederaußem meine Kollegen vor Ort und im Engineering unterstützt. Besonders aufschlussreich war für mich das detaillierte Verständnis der komplexen technischen Hintergründe dieses so außergewöhnlichen Kraftwerks – aus dieser Zeit konnte ich viele interessante Learnings für mich mitnehmen. Generell haben mir alle kraftwerksbezogenen Projekte ganz besonders viel Spaß gemacht – das Traineeprogramm hat in mir definitiv eine unwiderrufliche Kraftwerksbegeisterung geweckt! Obwohl ich eigentlich unter Höhenangst leide, hat mich das dennoch nicht davon abgehalten, die immense Größe dieser Kraftwerke aus nächster Nähe zu bestaunen. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Mit Planung und Betrieb treffen oft zwei komplett unterschiedliche Mentalitäten aufeinander, die trotzdem erfolgreich Hand-in-Hand zusammenarbeiten müssen. Dabei konnte ich feststellen, dass mir in Konfliktsituationen besonders die Vermittlung zwischen den verschiedenen Positionen liegt und ich damit zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien beitragen kann.


Das Begleitprogramm

Die Erkenntnis, dass diese Vermittlerrolle Ausdruck meines empathischen Charakters ist, habe ich der programmbegleitenden Personalentwicklung zu verdanken. Dazu wurden wir Trainees der RWE Technology von der Personalentwicklung in mehreren Workshops vor allem darin geschult, unsere eigene Persönlichkeit und unseren Arbeitstypen zu identifizieren und kennenzulernen. Dabei stand insbesondere der Umgang mit herausfordernden Aufgaben und Situationen und der entsprechenden Kommunikation mit anderen Persönlichkeitstypen im Fokus des Trainings. Zusätzlich dazu wurden regelmäßig 1-bis 2-stündige Calls angeboten, bei denen wir im Rahmen von vertiefenden Knowledge Sessions den Konzern und seine Unternehmensbereiche besser kennenlernen konnten. Durch dieses Begleitprogramm habe ich einen großen Schritt in meiner persönlichen Weiterentwicklung machen können. Während ich früher immer das Gefühl hatte, extrovertierter und tougher sein zu müssen, habe ich durch dieses Training gelernt, mich selbst so zu akzeptieren und so wertzuschätzen, wie ich tatsächlich bin. Denn jeder Mensch ist verschieden und darf anders mit Situationen und Aufgaben umgehen – man muss nur seine Nische finden, in der die eigene Persönlichkeit und das Talent von Nutzen ist. Da ich durch diese Talententwicklung so viel für mich und meine Entwicklung mitnehmen konnte, nehme ich das Angebot auch noch nach dem Ende meiner Traineezeit hin und wieder in Anspruch.


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Meine Zeit in England

Das Traineeprogramm bei RWE bietet allen Trainees die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthaltes in verschiedenen Ländern zu integrieren. Und da ich schon immer ins Ausland gehen wollte, war das für mich die perfekte Gelegenheit! Über insgesamt 3 Monate hinweg durfte ich die Revision des Gas- und Dampfkraftwerks in der kleinen Gemeinde Staythorpe in England begleiten. Das war für mich nicht nur persönlich, sondern auch beruflich eine einmalige Erfahrung, denn nachdem ich bislang mehr mit kohlegefeuerten Dampfkraftwerken zu tun hatte, war dieses Kraftwerk für mich ungewohnt staubfrei. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, die kulturellen Unterschiede und auch die verschiedenen Arbeitsweise kennenzulernen und dabei festzustellen, dass obwohl einiges anders gehandhabt wurde, dennoch vieles den gewohnten Abläufen ähnelt. Allerdings war die Sprache, vor allem die unterschiedlichen Dialekte für mich zunächst eine kleine Herausforderung, aber ausnahmslos alle Kollegen vor Ort waren sehr hilfsbereit wenn ich Probleme hatte und haben Dinge gern noch einmal wiederholt. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar und möchte sie nicht mehr missen, denn sie wurde zu meinem ganz besonderen Highlight meiner Traineezeit bei RWE!


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Was mache ich heute?

Meine Zeit als Trainee bei RWE Technology ist zwar vorüber, doch wegen meiner positiven Erfahrung in diesen 18 Monaten bin ich dem Unternehmen erhalten geblieben. Heute arbeite ich als Projektingenieurin bei der RWE Technology und fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Meiner Kraftwerksleidenschaft kann ich immer noch nachgehen – bislang war ich unter anderem federführend in der Verfahrenstechnik für Gaskraftwerke zuständig. Dabei arbeite ich in interdisziplinären Teams und bin im Rahmen des Projektmanagements auch für die Koordination von Schnittstellen verantwortlich. Auch in Zukunft möchte ich noch viel von meinen erfahrenen Kollegen bei RWE Technology lernen und freue mich schon auf die nächsten Jahre in diesem vielseitigen Konzern.

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