RWE Offshore Wind GmbH

Für mehr Nachhaltigkeit bei der Windenergie: RWE wird im Offshore-Windpark Thor Türme aus kohlenstoffärmerem Stahl installieren

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  • RWE wird als erster Entwickler weltweit die GreenerTower von Siemens Gamesa einsetzen
  • Hälfte der 72 Anlagen soll ausgestattet werden; Installation auf See für 2026 geplant
  • Umweltfreundlicherer Stahl reduziert CO2-Emissionen der Stahlbleche für die Türme um mindestens 63 Prozent
  • Mehr Nutzung von Stahlschrott und Ökostrom, weniger energieintensive Produktion

Kopenhagen, 21 April 2023

RWE macht einen weiteren Schritt für mehr Nachhaltigkeit bei der Windenergie: Als erster Projektentwickler der Welt setzt RWE den GreenerTower von Siemens Gamesa in ihrem dänischen Offshore-Windpark Thor ein.

Die Stahlbleche der Türme sind aus umweltfreundlicherem Stahl gefertigt, der im Vergleich zu herkömmlichem Stahl mindestens 63 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht. 36 der 72 Windkraftanlagen sollen mit Türmen aus kohlenstoffärmerem Stahl ausgestattet werden. Die Installation auf See ist für 2026 geplant.

Sven Utermöhlen, CEO RWE Offshore Wind: „Offshore-Windkraftanlagen haben bereits heute eine der besten CO2-Bilanzen unter den Stromerzeugungstechnologien. Allerdings ist die Produktion der Türme für etwa ein Drittel aller CO2-Emissionen von Windkraftanlagen verantwortlich. Die Verwendung von umweltfreundlicherem Stahl ist also ein wichtiger Schritt hin zu einer noch nachhaltigeren Windenergieerzeugung. Bei RWE sind wir fest entschlossen, auf Kreislaufwirtschaft und Netto-Null-Emissionen hinzuarbeiten. Wir testen bereits die weltweit ersten recycelbaren Rotorblätter von Siemens Gamesa unter realen Bedingungen. Mit dem GreenerTower in unserem Offshore-Windpark Thor übernimmt RWE nun erneut eine Vorreiterrolle und trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck von Windkraftanlagen deutlich zu reduzieren.“

Eine Zertifizierung durch Dritte wird verifizieren, dass die neuen umweltfreundlicheren Türme bei gleichen Stahleigenschaften und gleicher Qualität maximal nur 0,7 Tonnen CO2-Äquivalente pro Tonne Stahl ausstoßen. Als eine der Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion werden die Elektroöfen mit Ökostrom betrieben. Weitere Maßnahmen sind die Verwendung von Stahlschrott im Produktionsprozess, die Substitution von Eisenerz und die Reduzierung der Energieintensität des gesamten Prozesses.

Maximilian Schnippering, Head of Sustainability bei Siemens Gamesa: „Windkraft ist einer der Eckpfeiler der Energiewende. In den nächsten fünf Jahren sollen weltweit mehr als 600 Gigawatt an neuer Kapazität installiert werden. Wir wollen diese Transformation so nachhaltig wie möglich gestalten. Daher suchen wir kontinuierlich nach Möglichkeiten, unsere eigenen CO2-Emissionen weiter zu senken und bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren. Mit der Einführung des GreenerTower und der Vereinbarung für den RWE-Windpark Thor geht Siemens Gamesa in der Windindustrie voran und kommt der Kreislaufwirtschaft wieder einen Schritt näher.“

Thor wird mehr als eine Million dänische Haushalte mit grünem Strom versorgen

RWE wird den Windpark Thor in der dänischen Nordsee errichten, etwa 22 Kilometer von Thorsminde an der Westküste Jütlands entfernt. Mit einer geplanten Kapazität von mehr als 1.000 Megawatt ist Thor der bisher größte Offshore-Windpark Dänemarks. Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme, die bis spätestens Ende 2027 geplant ist, wird der Windpark mehr als einer Million dänischer Haushalte versorgen können. Seit 2010 betreibt RWE bereits den dänischen Offshore-Windpark Rødsand 2, der sich südlich der dänischen Insel Lolland befindet.

Weitere Informationen zum RWE-Thor-Projekt auf thor.rwe.com.

Bilder für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek (Bildnachweis: RWE)

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