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RWE Supply & Trading GmbH

RWE und Novatek kooperieren bei Dekarbonisierung der Industrie

  • RWE Supply & Trading und Novatek unterzeichnen Memorandum of Understanding um Wasserstoffhandel zwischen Russland und Europa zu entwickeln 
  • Weitere Zusammenarbeit geplant, um Nutzen von Emissionsgutschriften beim Einsatz von LNG zu entwickeln

Essen, Moskau 7. Dezember 2021

RWE und Novatek haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um beim Thema kohlenstoffarme und kohlenstofffreie Brennstoffe enger zusammenzuarbeiten. Die Absichtserklärung sieht die Lieferung von „blauem“ Ammoniak und Wasserstoff durch Novatek an RWE vor. Der größte unabhängige Erdgasproduzent Russlands führt dazu derzeit eine sogenannte Pre-FEED-Studie (Front End Engineering Design) durch. Sie untersucht die Möglichkeiten für eine Produktion von blauem Ammoniak beziehungsweise Wasserstoff in der Jamal-Region. Der blaue Wasserstoff soll aus Erdgas mit Hilfe von Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) hergestellt werden. Der Kraftstoff soll im geplanten Obskiy Gas Chemical Complex von Novatek produziert und an RWE und deren deutsche als auch europäische Kunden gehen.

RWE und Novatek beabsichtigen zudem, ihre Zusammenarbeit im Geschäft mit Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) auszubauen. Beide Unternehmen unterstützen den Trend zu mehr Transparenz bei Treibhausgasemissionen und wollen daher Möglichkeiten zur Nutzung von Emissionsgutschriften für den Einsatz von LNG prüfen.

Javier Moret, Leiter des weltweiten LNG-Geschäfts von RWE Supply & Trading, betont: „Europa hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Um sie zu erreichen, müssen die Erneuerbaren Energien massiv und schnell ausgebaut werden. Gleichzeitig braucht es aber auch eine flexible Stromversorgung als Back-up für die Versorgungssicherheit. Diese Aufgabe sollen letztlich Anlagen übernehmen, die künftig mit grünen Energieträgern betrieben werden – zum Beispiel Gaskraftwerke, die grünen Wasserstoff nutzen. Doch bis es so weit ist, werden Zwischenlösungen wie Gas, LNG und blauer Wasserstoff benötigt. Wir freuen uns daher sehr, gemeinsam mit Novatek daran zu arbeiten, Europa künftig mit großen Mengen an blauem und grünem Wasserstoff versorgen zu können.“

„Wir sind sehr gut positioniert, um vom Übergang der Weltwirtschaft hin zu kohlenstoffarmen Energiequellen zu profitieren", sagt Lev Feodosyev, erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Novatek. „Erdgas, einschließlich Flüssiggas, ersetzt bereits andere Brennstoffe mit höheren CO2-Emissionen. Und wir arbeiten daran, den bereits niedrigen CO2-Fußabdruck unseres in der russischen Arktis produzierten LNGs weiter zu verringern. Mit unserer Studie untersuchen wir jetzt die Machbarkeit einer Anlage in der Nähe unseres LNG-Clusters auf Jamal. Dort könnten wir blauen Ammoniak und Wasserstoff mithilfe von CCS erzeugen und mit damit Endkunden in Europa und Asien beliefern."

Mit ihrer Investitions- und Wachstumsstrategie 'Growing Green' will RWE in der laufenden Dekade 50 Milliarden Euro brutto in den Ausbau ihres grünen und flexiblen Erzeugungsportfolios investieren. Mit einer installierten Leistung von 14 Gigawatt (GW) betreibt RWE derzeit den zweitgrößten Gaskraftwerkspark in Europa.

Im Rahmen von 'Growing Green' sind zusätzliche Anlagen mit einem klaren Dekarbonisierungsfahrplan geplant; für alle bestehenden Gaskraftwerke wird ein Fahrplan für die grüne Umrüstung entwickelt. RWE wird auch seinen Handel mit grünen Energieträgern und sein Angebot an maßgeschneiderten Energielösungen für Großkunden deutlich ausbauen. So plant RWE, neue Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Wasserstoff- und Ammoniakimport zu erschließen, um die Industrie in Europa zu versorgen.

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